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Das Musikvideo der Literaturszene?

Immer spannender und ausdrucksvoller werden die kurzen Filme, die den Internetuser für neue Bücher begeistern sollen. Zunächst eher Werbespots mit mehr oder weniger plumper Kaufaufforderung, scheint sich der Buchtrailer zur neuen Kunstform zu entwickeln, ähnlich wie das Musikvideo, das in den 80er Jahren als Promotion-Tool für die Musikindustrie erfunden wurde und relativ schnell zu einem neuen Ausdrucksmittel der Künstler avancierte. Auch der Buchtrailer ist auf dem Weg, das entsprechende Buch nicht nur zu bewerben, sondern künstlerisch zu ergänzen. Die Bilder des Films begleiten den Leser über die Kaufentscheidung hinaus bei der Lektüre und können seine eigene Visualisierung von Handlung und Charakteren beeinflussen. Natürlich ruft das auch Kritik hervor: Befürchtungen, dass die teils sehr aufwändigen Produktionen zuviele Bilder vorweg nehmen, sind nicht ganz unbegründet, allerdings gab es solche Stimmen wahrscheinlich auch bei der Einführung von Schutzumschlägen oder Illustrationen.

17.1.09 18:29

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